In den USA läutet der Black Friday mit seinen Schnäppchen die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts ein. Foto: AFP

Am Black Friday und am Cyber Monday gibt es wieder zahlreiche Schnäppchen im stationären Handel und im Internet. Auch in der Woche rund um die umsatzstarken Tage locken Angebote. Wir zeigen Ihnen, wie Sie am besten sparen können.

Stuttgart - Kopfhörer zum halben Preis und das Smartphone um einige Hundert Euro günstiger – in der Woche rund um den Black Friday (24. November) und den Cyber Monday (27. November) locken zahlreiche Schnäppchen im stationären Handel und im Internet. Bis zum 27. November können Kunden beim Kauf von Technikprodukten, Kleidung und Drogeriewaren clever Geld sparen. Damit man sich im Schnäppchen-Dschungel nicht verirrt, haben wir hier ein paar Hintergründe, Tipps und Tricks zusammengestellt.

Was sind Black Friday und Cyber Monday?

Black Friday und Cyber Monday haben ihren Ursprung in den USA und leiten dort traditionell die heiße Phase des Weihnachtsgeschäfts ein. Der Black Friday ist der Tag nach dem traditionellen Familienfest Thanksgiving. Viele US-Amerikaner nehmen sich am Black Friday frei, um die besten Schnäppchen zu erwerben. Der Cyber Monday ist das Online-Pendant dazu. An diesem Tag winken gute Angebote bei Online-Händlern.

Inzwischen sind die beiden Rabatttage im deutschen Handel angekommen. In diesem Jahr werden zusätzliche Umsätze von rund 1,7 Milliarden Euro erwartet. Im Jahr 2016 wurden laut Handelsverband Deutschland am Black Friday gut 170 Euro pro Kopf und vor dem Cyber Monday gut 120 Euro pro Kopf ausgegeben. Mittlerweile sind die Rabattaktionen der Händler nicht mehr nur auf die beiden Tage beschränkt, sondern laufen für eine komplette Woche.

Worauf Kunden beim Kauf achten sollten

Vorher überlegen, was man braucht: Die Angebotsvielfalt ist groß, überall locken billige Preise – da ist es ein Leichtes, in eine gewisse Shopping-Laune zu verfallen. Damit man sich am Ende der Schnäppchen-Woche nicht über unnötige Einkäufe ärgert, die man wieder loswerden will, hilft es, sich im Vorhinein Gedanken zu machen, was man tatsächlich braucht. Was möchte man an Weihnachten verschenken? Was fehlt derzeit im Haushalt?

Hier lesen Sie, wie Sie Fehlkäufe wieder loswerden

Trotzdem Preise vergleichen: Auch wenn viele Händler mit Sonderangeboten locken, raten Verbraucherschützer den Konsumenten, kühlen Kopf zu bewahren und auch im Black-Friday-Trubel nicht auf Preisvergleiche zu verzichten. Stichproben des Preisvergleichsportals Guenstiger.de ergaben im vergangenen Jahr, dass nur jedes zweite getestete Angebot wirklich ein Schnäppchen war.

Auf Prüfsiegel achten: Die Schnäppchen-Woche lockt nicht nur Käufer, sondern auch Kriminelle auf den Plan. Darum gilt es darauf zu achten, nur bei Online-Shops zu kaufen, die ein Prüfsiegel wie das goldene Logo mit der „Trusted Shops Guarantee“ haben.

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