Der Hegelsaal in der Stuttgarter Liederhalle soll für circa 24 Millionen Euro ertüchtigt werden. Nachgebessert werden muss vor allem beim Brandschutz. Foto: Max Kovalenko/PPF

Der Hegelsaal im Kongresszentrum Liederhalle wird für rund 24 Millionen Euro brandschutzertüchtigt und umgebaut. Die Stadträte haben am Dienstag den Weg für die Ausschreibung des Umbaus freigemacht.

Stuttgart - Die Sanierung des Hegelsaals im Kongresszentrum Liederhalle soll für 24 Millionen Euro saniert werden. Einstimmig hat der Technische Ausschuss des Gemeinderats am Dienstag die Stuttgarter Veranstaltungsgesellschaft in.Stuttgart dazu ermächtigt, den Umbau bis zum endgültigen Baubeschluss im Frühjahr 2019 voranzutreiben. Der Baubeginn ist für Sommer 2019 vorgesehen, die Wiedereröffnung ein Jahr später.

Notwendig ist die Sanierung des Saals vor allem, weil der Brandschutz nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, aber auch, weil sich das Nutzungskonzept des 1991 erstellten Anbaus an die Liederhalle über die Jahre verändert hat. So werden die Foyers heute etwa bei Messen mit in die Ausstellungsfläche einbezogen. Diese Nutzungen mussten bisher einzeln genehmigt werden – ein aufwendiges und teures Verfahren.

Bis zum Sommer muss nun das Baugesuch vorliegen, damit die Arbeiten bis Ende des Jahres ausgeschrieben werden können. Anfang 2019 soll dann der Zuschlag für den Umbau erfolgen. Die Veranstaltungsgesellschaft ist bereits auf der Suche nach Ausweichquartieren für die in 2019 geplanten Veranstaltungen in dem knapp 1900 Personen fassenden Hegelsaal. Der Spielbetrieb im Mozart-, Beethoven- und Silchersaal wird aufrechterhalten.

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