Die russischen Motorrad-Rocker "Nachtwölfe" sind am Donnerstag in Sachsen angekommen. Foto: dpa-Zentralbild

Rocker des russischen Motorradclubs "Nachtwölfe" sind am Donnerstag in Sachsen angekommen. Die Fahrt der kremlnahen Gruppe aus Anlass des 70. Jahrestages des Kriegsendes war am 25. April in Moskau gestartet und soll am 9. Mai in Berlin enden.

Pirna - Auf ihrer umstrittenen Fahrt Richtung Berlin sind Rocker des russischen Motorradclubs „Nachtwölfe“ in Sachsen angekommen. Aus Prag kommend hätten sie auf der Autobahn 17 bei Breitenau die deutsch-tschechische Grenze passiert, sagte ein Sprecher der Bundespolizeidirektion Pirna am Donnerstag. Den Angaben zufolge waren es 30 Motorräder. Noch am Nachmittag wollten sie in Torgau eintreffen. In der nordsächsischen Stadt an der Elbe hatte sich im April 1945 das historische Treffen von Rotarmisten und US-Soldaten ereignet.

Vor ihrer Ankunft in Sachsen hatten die „Nachtwölfe“ in der tschechischen Hauptstadt Prag einen Kranz für im Zweiten Weltkrieg gefallene Soldaten der Roten Armee niedergelegt. Die Biker wollen mit ihrer Tour den Vormarsch der Roten Armee nachzeichnen. Die Fahrt der kremlnahen Gruppe aus Anlass des 70. Jahrestages des Kriegsendes war am 25. April in Moskau gestartet und soll am 9. Mai in Berlin enden. Russland begeht dann den Tag des Sieges über Hitlerdeutschland.

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