Rosenstein-Tunnel Symbolischer Tunnelanstich in Bad Cannstatt

Von Sabine Fischer 

Anstich des Rosenstein-Tunnels am Neckarufer in Bad Cannstatt Foto: Ferdinando Iannone©
Anstich des Rosenstein-Tunnels am Neckarufer in Bad Cannstatt Foto: Ferdinando Iannone©

Die Bauarbeiten zum S 21-Tunnel am Hang des Rosensteinparks beginnen

Stuttgart - Erst knirscht es nur. Einen Moment lang kratzt die Fräse des Baggers nervös an der Wand der Baugrube, dann brechen Geröllsplitter aus dem Stein. Simone Herrmann lässt sich am Steuer nicht beirren – schließlich ist es bereits ihr dritter Anschlag als Tunnelpatin. Nachdem rund 82 Prozent der S 21-Tunnel inzwischen vorgetrieben sind, wurde nun auch der künftige Ferntunnel zwischen Bad Cannstatt und dem Hauptbahnhof symbolisch angeschlagen. Mit 250 Gästen feierte man am Dienstag abend den Auftakt zu den Bauarbeiten am Hang des Rosensteinparks. „Es ist einer der strategisch wichtigsten Punkte für das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm“, sagte Projektleiter Christoph Lienhart über den Standort am Neckarknie. Das Projekt sei „auf Sichtweite“, beteuerte auch Andreas Boettcher von der AG Bad Cannstatt. Vom Hauptbahnhof aus sind 80 Prozent des 3,5 Kilometer langen Tunnels bereits gegraben. Die restlichen 969 Meter, die nun in Richtung Ehmannstraße erarbeitet werden, sollen Ende 2019 fertig sein und mit der Neckarbrücke abschließen.

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