Die Polizei hat einen Tatverdächtigen festgenommen. (Symbolbild) Foto: picture alliance / Patrick Seege/Patrick Seeger

Ein 21-Jähriger soll einen von Flüchtlingen bewohnten Container in der Nähe von Köln angezündet haben. Bislang schweigt er laut Polizei zu den Vorwürfen.

Rommerskirchen - Wegen schwerer Brandstiftung in einem Wohncontainer für Flüchtlinge in Rommerskirchen bei Köln ermittelt der Staatsschutz gegen einen 21-Jährigen. Der zum Tatzeitpunkt offenbar betrunkene Deutsche soll zuvor mit einer Bewohnerin der Unterkunft auf einem nahen Spielplatz gestritten, sie bedroht und rassistisch beleidigt haben, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten.

In dem Wohncontainer hatte es in der Nacht zu Samstag gebrannt. Der Tatverdächtige war bisherigen Ermittlungen zufolge davongelaufen und kurz darauf stark alkoholisiert vom Rettungsdienst aufgegriffen worden. Die Ermittler gehen bisher davon aus, dass er den Brand vorsätzlich gelegt habe. Eine Richterin ordnete am Sonntag Untersuchungshaft an. Der Verdächtige schweige zu den Vorwürfen.

Nach Angaben der Polizei konnten die Bewohner die Unterkunft unverletzt verlassen. Die Räumlichkeiten seien nicht mehr bewohnbar.

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