Rio 2 – Dschungelfieber Eintauchen in die Dschungelwelt

Von Wolfram Hannemann 

Ein Feuerwerk der Farben: Der blaue Ara Blu und seine Familie suchen nach Artgenossen. Wie schon der erste Teil entfacht auch der zweite wieder ein wahres Feuerwerk der Farben. Besonders, wenn sich der computeranimierte Film in einigen großangelegten Musical-Nummern ergeht.

Filmkritik und Trailer zu "Rio 2 - Dschungelfieber"

Stuttgart - Sogar Dschungeltiere tun sich schwer ­damit, die Errungenschaften moderner ­Zivilisation hinter sich zu lassen. Papagei Blu hat sich daran gewöhnt, mit Frau Jewel und den drei süßen Kindern in einem Gehege in Rio alle nur erdenklichen Bequemlichkeiten zu genießen – ein Leben in freier Natur ohne Brustbeutel und Navi kann er sich einfach nicht mehr vorstellen.

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Dann aber wird in einem Fernsehbericht behauptet, im Amazonasdschungel seien weitere blaue Aras gesichtet worden. Jewel ist sofort Feuer und Flamme: Sie will die anderen Familienmitglieder finden. Widerwillig lässt sich Blu auf den Familienausflug ein. Was die Aras nicht wissen: Der weiße ­Kakadu Nigel folgt ihnen heimlich, und der hat mit Blu noch eine Rechnung offen.

Auch wenn im Titel des Fortsetzungsfilms zum Hit aus dem Jahre 2011 noch immer „Rio“ enthalten ist, so spielt die brasilianische Metropole am Zuckerhut als Schauplatz keine große Rolle mehr. Geblieben sind Charaktere wie der romantische Tukan Rafael und die sabbernde Bulldogge Luiz. Und die bekommen sogar noch Zuwachs. Denn Blu muss sich nicht nur gegen den ­gemeinen und Shakespeare zitierenden Kakadu Nigel verteidigen, auch sein Schwiegervater setzt ihm kräftig zu. Ganz zu schweigen von Latin ­Lover Roberto, der Jugendliebe seiner Frau!

Wie schon der erste Teil entfacht auch der zweite wieder ein wahres Feuerwerk der Farben! Die kommen immer dann besonders zur Geltung, wenn sich der computeranimierte Film in einigen großangelegten Musical-Nummern ergeht. Die verführen förmlich zum Eintauchen, was die 3-D-Technik ­zumindest als Simulation ermöglicht. Wie zwischenzeitlich in einigen anderen Animationsfilmen vorgemacht, bietet „Rio 2“ auch einen ökologischen ­Aspekt. So müssen sich hier die Dschungelbewohner gemeinsam gegen einen skrupellosen Unternehmer stellen, der aus Profitgier das Revier der gefiederten Freunde ­roden lassen will.

Aber der Film soll natürlich vor allem Spaß machen und wartet mit einigen gelungenen Gags auf, etwa einer Castingshow im Dschungel nach dem Motto „Singen und ­gefressen werden“. Mehr davon, und der Film wäre wirklich grandios.

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