Mit vereinten Kräften und einem Radlader wird das Quarterhorse befreit. Foto: SDMG

Mit vereinten Kräften von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk wurde am Dienstagabend ein Pferd aus einer Güllegrube in Bad-Boll-Eckwälden gerettet. Das Tier überstand den Sturz nahezu unversehrt.

Bad Boll - Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Mit vereinten Kräften haben Helfer von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk am Dienstag ein Pferd aus einer Güllegrube eines Hofes in Eckwälden bei Bad Boll gerettet. Eine 26-jährige Frau hatte das Tier am Abend um 21 Uhr über den Hof geführt. Im Dunkel des unbeleuchteten Hofes trat das Quarterhorse auf dem Weg zum Stall auf die Holzabdeckung einer Güllegrube und stürzte hinab. Warum die Abdeckung den Sturz nicht verhindern konnte, ob sie nur verrutscht ist oder eventuell sogar durch das Gewicht des athletisch gebauten rund 500 Kilogramm schweren Pferdes nachgab, ist unklar.

Zur Rettung des Tieres wurde von den Hilfskräften zunächst die Gülle aus der Grube abgepumpt. Das Pferd erhielt von einer Tierärztin ein beruhigendes Medikament bis es schließlich mit Gurten und einem Radlader durch die Öffnung nach oben herausgehoben wurde. Gegen 1 Uhr war das Quarterhorse wieder befreit.

Das Pferd erlitt nach Angaben der der Polizei keine schlimmeren Verletzungen und ist demnach den Umständen entsprechend wohlauf. Bei der Rettungsaktion waren 26 Mann der Feuerwehren Bad Boll und Göppingen sowie acht Mann des THW mit insgesamt 7 Fahrzeugen sowie ein Rettungswagen und die Polizei im Einsatz.

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