Übt große Faszination auf Kinder und Jugendliche aus - die Geschichte von einem bewaffneten Clown im Rems-Murr-Kreis. (Symbolbild) Foto: Arkadi Bulva/Shutterstock

Die Geschichte vom Clown mit dem Messer, der Ende August mehrfach in Winnenden gesehen wurde, hat jetzt offenbar die Phantasie von Schülern in Kernen-Rommelshausen angeregt. Das Gerücht, der Clown sei bei der Rumold-Realschule gesehen worden, verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Obwohl die Schüler am Nachmittag zugaben, dass alles nur erfunden war.

Kernen-Rommelshausen - Ende August hatte ein mit einem Messer bewaffneter Clown in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) für Aufsehen gesorgt. Das regte jetzt offenbar die Phantasie von Schülern der Rumold-Realschule in Kernen-Rommelshausen an: Ein Mädchen berichtete am Mittwochvormittag im Klassenzimmer, sie habe den mit einem Messer bewaffneten Unbekannten mit Clownsmaske bei der Sporthalle gesehen. Schnell machte die Geschichte in der Schule die Runde.

Schließlich rückten die Kinder, die das Gerücht in Umlauf gebracht hatten, mit der Wahrheit heraus: Nämlich, dass sie gar keinen Clown gesehen hatten. Die Polizei versucht nun, die Geschichte wieder einzufangen – doch mit wenig Erfolg. Mittlerweile gehen schon Gerüchte um, der Clown habe zwei Menschen auf dem Gewissen. „Der Vorfall ist ein typisches Beispiel für eine Massenhysterie im Kleinformat“, so die Ermittler.

Ende August hatten sich mehrere Zeugen bei der Polizei in Winnenden gemeldet, weil sie einen Unbekannten mit Clownsmaske und Messer gesehen hatten. Das hatte einige Jugendliche dazu inspiriert, sich auf „Clownsjagd“ zu begeben.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: