Hunderte Radler demonstrierten für mehr Sicherheit auf Stuttgarts Straßen. Foto: Lichtgut/Julian Rettig

Bei der Critical Mass demonstrierten hunderte Radler für mehr Sicherheit auf den Straßen und für mehr Fahrradwege.

Stuttgart - Rund 1800 Radfahrer haben sich nach Angaben der Polizei am Freitag wieder zur Critical Mass in Stuttgart getroffen und die Autofahrer zeitweise ausgebremst. Start der Masse durch den Kessel war um 18.30 Uhr am Feuersee. Etwa zwei Stunden lang ging es 25 Kilometer über Marienplatz, Hauptstätter - und Theodor-Heuss-Straße, durch den Planietunnel, über die Willi-Brand-Straße und den Pragsattel und zurück. Abschlusskundgebung war in der Paulinenstraße. Eine Polizeieskorte begleitet die Radlerschlange. Straßen wurden für Autos gesperrt. Viele standen im Stau.

Werbung fürs Fahrrad

Grund dafür, dass so viele Fahraddfahrer gemeinsam einmal pro Monat, immer am ersten Freitag, durch Stuttgart strampeln: Sie kritisieren, dass die Straßen in der Landeshauptstadt für Fahrradfahrer nicht sicher genug sind und fordern mehr Fahrradwege. Und sie demonstrieren so gegen die Blechlawine in den Innenstadt und wollen für das Fahrrad als umweltfreundliches Verkehrsmittel werben.

Die Critical Mass ist eine weltweite Initiative, die erstmals 1992 in San Francisco an den Start ging und mittlerweile in vielen deutschen Städten Fuß gefasst hat.

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