In der Urbesetzung haben Status Quo in der Schleyerhalle noch einmal gezeigt, dass diese alten Männer noch nicht müde sind. Foto: Leif Piechowski

Status Quo sind in ihrer Urbesetzung auf Tour und haben die Fans in der gut gefüllten Schleyerhalle am Freitagabend mit richtigem Rock'n'Roll begeistert.

Status Quo sind in ihrer Urbesetzung auf Tour und haben die Fans in der gut gefüllten Schleyerhalle am Freitagabend mit richtigem Rock'n'Roll begeistert.

Stuttgart - Ohne die britische Band Status Quo ist der Sound der 70er nicht zu definieren. Um den armen Spätergeborenen diesen Klang möglichst originalgetreu in die Ohren zu spielen, ist die Band in ihrer Urbesetzung auf Tour und stoppte am Freitag auch in der gefüllten Schleyerhalle.

Neben Francis Rossi und Rick Parfit, schmetterten Bassist Alan Lancaster und Schlagzeuger John Coghlan in der Schleyerhalle die nun schon über 30 Jahre alten Songs. Dass man sie zu Recht "The Frantic Four", die wilden Vier, nennt, das beweisen die Altrocker auch hier und lassen's nach dem vorheizenden, Woodstockgeister aussendenden Carl Carlton krachen. Vor und auf der Bühne sind die Spuren des Alters sicht-, aber kaum hörbar: "Ich mag deine Haare, meine sind weg", witzelt Rossi.

Bei Songs wie "Caroline" stehen die drei Zupfinstrumenthalter wie früher Schulter an Schulter und johlen mit dem Publikum um die Wette. Und doch schwingt beim leider ziemlich abrupt kommenden Rausschmeißer "Bye Bye Johnny" ein wenig Wehmut mit: wer soll die Schleyerhalle noch derartig mit Rock'n'Roll begeistern, wenn Quo und Konsorten nicht mehr sind?

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