Im Landgericht Mannheim muss sich ab freitag ein 44-Jähriger verantworten, weil er nach einem missglückten Raub auf seine Verfolger geschossen haben soll. Foto: dpa

In Mannheim beginnt am Freitag ein Prozess gegen einen 44-Jährigen, der nach einem missglückten Raub auf seine Verfolger geschossen haben soll. Er ist wegen versuchten Mordes angeklagt.

Mannheim - Nach einer Schießerei auf den Straßen Mannheims muss sich seit Freitagmorgen ein 44 Jahre alter Mann wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht verantworten. Der Angeklagte soll nach einem missglückten Raub im vergangenen August auf der Flucht mehrere Schüsse auf seine Verfolger abgegeben haben, heißt es in der Anklageschrift. Erst die Schüsse eines Polizeibeamten in beide Beine konnten den Angeklagten stoppen, der sich zuvor in ein Maisfeld geflüchtet hatte.

Damals soll er gemeinsam mit seinen beiden 36 und 49 Jahre alten Komplizen ein Ehepaar in dessen Wohnung in Mannheim bedroht und Bargeld und Wertgegenstände verlangt haben. Als sich der Hausbesitzer wehrte, seien die Räuber geflüchtet. Laut Anklagebehörde konnten die beiden Komplizen wenige Wochen später ebenfalls festgenommen werden. Dem Trio wird versuchte schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Die Verdächtigen bestreiten die Tatvorwürfe. Sie sitzen in Untersuchungshaft.

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