Eine Polizeieinheit zur Aufklärung von Altfällen war auf die Spur des Verdächtigen gekommen. (Symbolbild) Foto: Phillip Weingand / STZN/geschichtenfotograf.de

Ein heute 57-Jähriger Mann soll rund 40 Jahre nach der Tötung eines 15-jährigen Mädchens in Aschaffenburg vor Gericht kommen. Der Mann soll die Schülerin im Dezember 1979 sexuell missbraucht und ermordet haben.

Aschaffenburg - Rund 40 Jahre nach der Tötung eines 15-jährigen Mädchens in Aschaffenburg soll der mutmaßliche Täter vor Gericht kommen - ein heute 57-Jähriger Mann, der im Mai verhaftet wurde. „Mit einer Anklageerhebung wegen Mordes ist noch im Oktober zu rechnen“, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt am Freitag mit. Der heute 57-Jährige steht im Verdacht, die Schülerin am 18. Dezember 1979 im Schlosspark der unterfränkischen Stadt sexuell missbraucht, ermordet und ihre Leiche über eine Brüstung 15 Meter in die Tiefe geworfen zu haben.

Die polizeilichen Ermittlungen wurden laut Staatsanwalt vor wenigen Tagen abgeschlossen. Der Mann sitze in Untersuchungshaft, sein Verteidiger habe Beschwerde dagegen eingelegt. Eine Polizeieinheit zur Aufklärung von Altfällen war auf die Spur des Verdächtigen gekommen. Details gab die Polizei zunächst nicht bekannt.

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