Ist am Jahresende Schluss für die Rockfabrik? Foto: factum/Bach/factum / Jürgen Bach

Die Grünen haben angeregt, die Stadt solle die Rockfabrik kaufen und sie so vor dem Aus bewahren. Wie sinnvoll ist der Vorstoß? Zwei Redakteure diskutieren das Für und Wider.

Ludwigsburg - Die Chancen, dass die Rockfabrik über das Jahresende hinaus in Ludwigsburg bleibt, sind schlecht. Grundstücksbesitzer Max Maier hat den Mietvertrag gekündigt und verweigert den Dialog mit den Discobetreibern. Dagegen hat sich längst Widerstand formiert. Die Petition für den Erhalt des Klubs in der Weststadt haben über 30 000 Unterstützter unterschrieben, am 21. September gehen sie auf die Straße und demonstrieren.

 

Auch im Oberbürgermeisterwahlkampf war die Discothek Thema. Alle Kandidaten sprachen sich für ihre Erhaltung aus. Und nun regt sich erneut etwas in der Politik: In der scheinbar ausweglosen Situation haben die Grünen einen verwegenen Vorschlag zur Rettung der Rockfabrik gemacht: Sie schlagen vor, dass die Stadt die Kult-Discothek in Ludwigsburg kauft.

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Da es so scheint, als ob alle in Ludwigsburg die Rettung der Rofa wollen, müssen die Verantwortlichen in der Politik jetzt handeln? Oder müssen die Fans und Rofa-Macher den Kampf alleine austragen? Wie sinnvoll ist der Vorschlag der Grünen? Die Redakteure Tim Höhn und Norbert Burkert diskutieren das Für und Wider.