Die schwäbische Band Muggabatschr mit Heiko Volz (rechts) und Volker Lang (Mitte) alias Äffle und Pferdle. Foto: Bosch

Ihr „Hafer- und Bananenblues“ war in den Top Ten der SWR-1-Hitparade. Bald gibt’s den Klassiker von Äffle & Pferdle in neuer Fassung. „Weltpremiere“ ist bei der Stuttgartnacht im Stadtbüro von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten.

Stuttgart - Es ist der schwäbische Tophit der 1970er Jahre und bis heute so aktuell geblieben, dass er es im vergangenen Herbst sogar in die Top Ten der größten Erfolge aller Zeiten bei der SWR-1-Hitparade geschafft hat: Der „Hafer- und Bananenblues“ von Äffle & Pferdle hat Musikgeschichte geschrieben – und wird am 14. Oktober bei der Stuttgartnacht vom Stuttgartmagazin „Lift“ im Stadtbüro der Stuttgarter Nachrichten und der Stuttgarter Zeitung, Geißstraße 4, eine Weltpremiere erleben. Erstmals wollen Heiko Volz und Volker Lang, die Stimmen der schwäbischen Kultfiguren, mit der Band Muggabatschr den Klassiker in einer neuen, zeitgemäßen Fassung live singen. Bisher gibt es nur eine Studioversion von 1976, von Armin Lang eingesungen, dem verstorbenen Bruder von Volker Lang, dem heutigen Sprecher des Pferdle.

Platz neun bei den größten Hits aller Zeiten

Diese Woche hat die fünfköpfige Gruppe Muggabatschr, die Ohrwürmer des Schwobarocks spielt, mit den beiden Stimmen der Zeichentrickhelden den Song geprobt. „Die Melodie und der Text sind einfach“, sagt Autor Heiko Volz. „Schwierig ist es, mit verstellter Stimme zu singen und die Einsätze nicht zu verpassen.“ Äffle und Pferdle singen abwechselnd und manchmal gleichzeitig.

Mit ihrem Auftritt in unserem Stadtbüro beim Hans-im-Glück-Brunnen am 14. Oktober bei der Kultur-Bustour laufen sich die Musiker von Muggabatschr mit Volz und Lang warm für größere Bühnen. Wenn der „Hafer- und Bananenblues“ bei der SWR-1-Hitparade so gut abschneidet wie im vergangenen Herbst, also es erneut in die Top Ten schafft, dann soll der Song live beim Finale in der Schleyerhalle vor Tausenden von Fans gespielt werden. Im Jahr 2008 war der schwäbische Blues noch auf Platz 1669 bei dieser Mammuthitparade, im Jahr 2015 bereits auf Platz 14. Im vergangenen Jahr schnellte der Klassiker auf Platz neun hoch. Was kommt womöglich in diesem Herbst?

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