Bekennender VfB-Fan: Grünen-Politiker Cem Özdemir Foto: dpa/Marijan Murat

Am kommenden Sonntag wählen die Mitglieder des VfB Stuttgart einen neuen Präsidenten. Kandidat Claus Vogt bringt nun einen neuen Namen für den Aufsichtsrat ins Spiel.

Stuttgart - Claus Vogt, Präsidentschaftsanwärter beim VfB Stuttgart, bringt einen prominenten Namen für die Neubesetzung des Aufsichtsrats der VfB-Fußball-AG ins Spiel: Grünen-Politiker Cem Özdemir. „Ich traue mir zu, ihn zum mitmachen zu bewegen, wenn ich ihn ein drittes Mal frage“, sagte Vogt am Sonntag bei einem Besuch des VfB-Fanclubs Courage in Gerlingen. Schon zweimal sei der frühere Parteivorsitzende der Grünen in der Vergangenheit von Seiten des VfB gebeten worden, einen Posten im Aufsichtsrat zu übernehmen, berichtete Vogt. Doch beide Male habe Özdemir abgewunken.

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Sollte sich der 50-Jährige am kommenden Sonntag gegen Mitbewerber Christian Riethmüller – der den Fanclub-Besuch am Sonntag krankheitsbedingt absagen musste – im Kampf ums Präsidentenamt durchsetzen, kündigte er einen neuen Vorstoß an. „Cem Özdemir würde den VfB bundesweit vertreten – so einer würde uns gut zu Gesicht stehen“, so Vogt. Für den sportlichen Bereich hat der Unternehmer aus Waldenbuch bereits den früheren VfB-Trainer Rainer Adrion ins Boot geholt. Der 65-Jährige soll ebenfalls einen der neu zu besetzenden Posten im Kontrollgremium des VfB übernehmen.

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