Die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler gewann ihr Nachholspiel gegen den Karlsruher SC durch ein Last-Minute-Tor. Foto: dpa/Roland Weihrauch

Fortuna Düsseldorf träumt nach einem Herzschlagfinale wieder von der Bundesliga-Rückkehr. Der KSC hingegen verpasst die Minimalchance.

Düsseldorf - Der Karlsruher SC muss die letzte Minimalchance auf den Aufstieg nach einer Last-Minute-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf endgültig abhaken. Die Gäste verloren am Montagabend das Zweitliga-Nachholspiel beim Team von Uwe Rösler mit 2:3 (1:1).

Dank eines Treffers von Shinta Appelkamp in der fünften Minute der Nachspielzeit schloss die Fortuna drei Spieltage vor dem Saisonende mit 52 Punkten als Vierter zum Tabellendritten Hamburger SV auf. Zuvor hatten Dawid Kownacki per Foulelfmeter (35. Minute) und der eingewechselte Brandon Borello (73.) getroffen. Ein Eigentor von Kevin Danso (9.) hatte den KSC, der zum achten Mal in Serie sieglos blieb, in Führung gebracht. Marvin Wanitzek traf ebenfalls vom Punkt zum 2:2 (80.).

Allerdings hat Holstein Kiel als Fünfter (50) noch drei Spiele mehr zu absolvieren als die Fortuna und der HSV. Das erste von drei Nacholspielen bestreiten die Störche bereits am Dienstag (18.30 Uhr) gegen den SV Sandhausen.

Fortuna musste hart kämpfen

Für den dringend benötigten Punkte-Dreier musste die Fortuna hart kämpfen. Die frühe Führung für die Badener fiel völlig überraschend. Ein unglückliches Eigentor von Danso nach einer scharfen Hereingabe von Marco Thiede brachte die Fortuna unnötig in Rückstand. Die Rheinländer blieben engagierter, hatten aber am Gegentor zu knabbern.

Erst ein Foulelfmeter brachte die Fortuna zurück ins Spiel. Kownacki verwandelte nach dem Foul von Kevin Wimmer an Felix Klaus sicher. Das 1:1 zur Pause war angesichts der Verhältnisse auf dem Feld schmeichelhaft für die Gäste. Rösler wechselte nach der Pause in Kenan Karaman und dem Ex-Karlsruher Rouwen Hennings noch einmal Offensiv-Power ein. Wenig später kam auch noch Borello, der nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung zur verdienten Führung einschob.

Ein schmeichelhafter Foulelfmeter ließ die Gäste noch einmal ausgleichen. Doch in der Nachspielzeit hatte Fortuna Glück: Der ebenfalls eingewechselte Appelkamp drückte den Ball zum umjubelten Sieg über die Linie.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: