Die Mitarbeiter des Katzenschutzvereins Halle/Saale haben das verletzte Tier mittlerweile medizinisch versorgt. Foto: Katzenhaus Katzenschutzverein Halle/ Saale e.V.

Mit Knallern sollen Kinder in Halle eine Katze gequält haben. Jetzt setzt Peta eine Belohnung für Hinweise aus. Damit will die Tierschutzorganisation auf ein größeres Problem aufmerksam machen.

Stuttgart/Halle - Nachdem einer Katze in Halle die Pfoten mit Feuerwerkskörpern angezündet worden sein sollen, hat die Tierschutzorganisation Peta eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise auf den Täter ausgesetzt. „Immer wieder werden Katzen Opfer von Tierquälerei“, sagt Judith Pein von Peta am Donnerstag laut Mitteilung.

Die in Stuttgart ansässige Organisation verzeichne fast täglich Fälle, bei denen die Vierbeiner malträtiert, geschlagen, mit Luftdruckwaffen beschossen oder mit giftigen Flüssigkeiten übergossen würden. Tierquälerei sei kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat.

Verbrennungen an allen Pfoten

Einem Facebook-Post des Katzenschutzvereins Halle/Saale e.V. zufolge fanden Anwohner der Erich-Kästner-Straße in Halle am Dienstag eine verletzte Katze laut schreiend unter einem Auto. Unbekannte, möglicherweise Kinder, sollen die Samtpfote in der Silvesternacht mit Böllern gequält haben. Alle vier Pfötchen des Tieres wiesen schwere Verbrennungen auf. Die Mitarbeiter des Vereins haben das verletzte Tier mittlerweile medizinisch versorgt.

„Derartige Tierquäler müssen für ihr gewaltsames Vorgehen zur Rechenschaft gezogen werden“, hieß es in der Mitteilung der Tierschutzorganisation weiter. Zeugen werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Hinweise nimmt Peta unter der Telefonnumer 01520-7373341 entgegen.

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