Immer mehr Pedelec sind im Umlauf. Foto: Michael Latz

Beim Pedelec-Aktionstag des ADAC testeten vor allem Ältere ihr Können auf dem Zweirad. Dabei gab es viele wichtige Tipps über das sichere Fahren von den Experten.

Stuttgart - Die Zahl der Unfälle mit Pedelecs steigt rasant. Das hat nicht nur mit der höheren Geschwindigkeit der motorunterstützten Fahrräder zu tun. „Es ist auch ein Problem, dass oft ältere Menschen, die ohnehin auf dem Fahrrad nicht so sicher sind, aufs Pedelec umsteigen“, sagt der Polizeibeamte Volkert Hermann vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Stuttgart.

Die Polizei beriet am Pedelec-Aktionstag des ADAC auf dem Pariser Platz Interessierte bei allen Fragen zum Thema motorunterstütztes Fahrradfahren. Denn Gewicht, Bremsen Geschwindigkeit und Fahrverhalten der Elektrofahrräder berge für Ungeübte eine erhebliche Unfallgefahr. Auf einem eigens aufgebauten Parcours auf dem Pariser Platz konnten am Samstag Einsteiger oder ungeübte Pedelec-Fahrer unter Einweisung der Polizei ihre Fertigkeit auf dem Zweirad testen.

Kooperation mit de ADFC

Monika Geiger nahm das Angebot an. Die Seniorin aus Stetten auf den Fildern kam eigens ins Stadtzentrum, um mehr Sicherheit beim Pedelecfahren zu gewinnen. „Ich bin schon zwei Mal gestürzt“, erzählt sie. Vor allem das Fahren von engen Kurven mache durch die Elektrounterstützung mitunter Schwierigkeiten.

Holger Bach vom ADAC Baden-Württemberg, der den Aktionstag veranstaltete, kündigte an, dass demnächst in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) Sicherheitskurse für Pedelecfahrer konzipiert werden. Die ersten Trainings sollen schon vor den Sommerferien beginnen.

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