Am Wochenende lockt die Rote Nacht der Bars in die Clubs. Foto: dpa

Partygänger können sich am Samstag bei der Roten Nacht der Bars an elf Veranstaltungsorten über spezielle Drinks und Acts freuen.

Stuttgart - Zur Abwechslung ist am Samstag nicht ein Festival eins der Highlights des ­Wochenendes, sondern eine Veranstaltung, die sich über mehrere Locations über die ganze Stadt verteilt. Bei der von einem Spirituosen-Hersteller präsen­tierten Roten Nacht der Bars gibt es in insgesamt elf Veranstaltungsorten nicht nur spezielle Drinks, sondern auch spezielle Acts: Bix, Ciba Mato, Bohéme, Fou Fou, Tatti’s, Marshall Matt, Paul & George, Schankstelle, Voir, Waranga und Yart sind dabei mit Musik von House bis Calypso, von DJ über Tango-Performance bis Live-Band. Wer verantwortungsvoll trinken möchte, der kann den Busshuttle in Anspruch nehmen, der genauso kostenlos ist wie der Eintritt in alle Locations. Alle Infos und das komplette Programm findet man bei Facebook, wenn man nach „Rote Nacht der Bars“ sucht.

Musikalische Nischen

Das Freund & Kupferstecher (Fritz-Elsas-Straße 60) bietet für diverse musikalische Nischen ein Zuhause, und auch die Rootikal, Heimat für Roots Reggae, Dub und Early Dancehall, findet hier jetzt alle zwei Monate statt. An diesem Freitag begrüßen die Gastgeber TKZ von Territory Sound und Elmar von Sentinel Sound ab 23 Uhr Freunde basslastiger Musik jamaikanischer Färbung und an den Decks Newbie Flash Ras vom Roots Taifun Sound.

Härteres zum Raven

Am nächsten Abend muss man nicht weit laufen, um mindestens genauso viel Bass, aber einige Schippen mehr Härte auf die Ohren zu bekommen. Bei Stuttgart Kaputtraven im Lehmann (Seidenstraße 20) geht es gewohnt heftig zur Sache, Headliner ist diesmal der Belgier The Oddword. Er ist der erfolgreichste Act des Stuttgarter Labels Mähtrasher von Kaputtraven-Macher DJ Autodidakt und hat jüngst zum fünften Mal beim Tomorrowland-Festival mit den EDM-Größen die Bühne geteilt. Außerdem ab 23 Uhr mit dabei sind Lektrique, Autodidakt selber, John Disco und ein Trappers Delight-Floor.

Rasante Mischung

Während sich DJ Jens-O-Matic bei seinem The Horse Soul Club strikt an die strengen Northern-Soul-Regeln hält, ist er bei seinem Club Miaow! musikalisch weitaus offener. Rhythm & Blues, Soul, Rockabilly, Twist und Ska werden in einer rasanten Mischung gespielt, und zum fünften Geburtstag hat er sich King Coleman jr. aus Recklinghausen und Shakin’ Casi aus Leipzig eingeladen, fehlen darf natürlich nicht sein Homie Stompin’ Johnson. Beginn in der Rakete (Filderstraße 47) ist um 22 Uhr.

Alter DJ, neuer Sound

Der Altersunterschied zwischen manchen DJs und ihrem Publikum ist schon lange nicht nur ein Witz, sondern Realität. Hier gibt es ein weiteres Beispiel: Leute, die in dem Jahr geboren sind, in dem Tapesh aus Düsseldorf seine erste Platte veröffentlicht hat, sind heute 25 Jahre alt. Das war im Jahr 1990. Seit dem ging es für Tapesh mit Veröffentlichungen auf Labels wie Defected, Snatch!, Mobilee, Rebirth, Noirmusic, Get Physical und Off Recordings eigentlich immer nur bergauf. Was bleibt: sein eigener, elektronischer Sound. Am Samstag legt Tapesh im Romy S. (Lange Straße 7) auf, ab 23 Uhr vorbereitet von Dimitrios & Vincenzo.

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