Der Bauzaun um das Areal des ehemaligen Gartenamts-Bauhofs am Park der Villa Berg steht schon. Foto: Jürgen Brand

Die Schweizer SSN Group ist im Gespräch mit der Stadt über das Thema. Der Wohnungsbau auf dem ehemaligen Gartenamts-Bauhof am Rand des Parks beginnt voraussichtlich im Frühjahr 2019.

Stuttgart - Das Schweizer Immobilienunternehmen SSN Group führt nach eigenen Angaben „positive Gespräche“ mit der Stadt Stuttgart über eine mögliche Konzerthalle im Park der Villa Berg. Das hat das Unternehmen auf Anfrage mitgeteilt. Die Schweizer haben sozusagen die Verträge mit der Stadt zum Abriss der alten Fernsehstudios im Park bis Ende 2020 und der darin festgeschriebenen Renaturierung des Areals übernommen. Für die SSN Group schließen sich aber „die Revitalisierung der Parkanlage sowie die Ansiedelung einer kulturellen Einrichtung nicht aus“, teilt die Unternehmenssprecherin auf Anfrage mit. Man gehe davon aus, dass ein solches Projekt der Stadt insgesamt und speziell auch den Quartieren um den Park der Villa Berg zugute kommen werde. Die SSN Group will auf dem ehemaligen Bauhof-Areal am Rand des Villa-Berg-Parks insgesamt 48 hochwertige Eigentumswohnungen errichten. Baubeginn soll im Frühjahr 2019, die Fertigstellung bis Ende 2020 sein.

SPD Stuttgart-Ost lehnt Konzerthaus im Park rigoros ab

Die SPD Stuttgart-Ost hat unterdessen in einer Presseerklärung ein Konzerthaus im Park der Villa Berg rigoros abgelehnt. „Wir haben die Villa und das Studiogelände doch nicht zurückgekauft, um alles wieder zuzubetonieren“, wird der SPD-Bezirksbeirat Jörg Trüdinger darin zitiert. Er weist auch darauf hin, dass rund um den Park die erforderliche Infrastruktur für eine solche Einrichtung fehlten, angefangen von einer entsprechenden Anbindung an den ÖPNV.

Die Idee für ein Konzerthaus anstelle der Fernsehstudios war bei der Suche nach einem Interimsstandort für die Oper aufgekommen. CDU und Freie Wähler im Gemeinderat können sich das vorstellen.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: