Die Kandidaten haben sich in der Liederhalle vorgestellt. Klicken Sie sich durch unsere Bildergalerie. Foto: Max Kovalenko/PPF

Bei ihrer offiziellen Vorstellung haben sich die 14 OB-Kandidaten am Montagabend den 1430 Besuchern ganz unterschiedlich präsentiert.

Stuttgart - Volles Haus im Hegelsaal des Kultur- und Kongresszentrums Liederhalle – die Stuttgarterinnen und Stuttgarter wollen am Montag wissen, wer ihre Stimme will und was ihnen versprochen wird. Bei der offiziellen Kandidatenvorstellung der Stadt lassen sie sich aber auch gern unterhalten. Manche der weniger chancenreichen Kandidaten erheitern die Besucher so sehr, dass sie fast noch mehr Beifall als die wahrscheinlichen Favoriten bei der Wahl am 7. Oktober bekommen. Die Vorschläge reichen bis zur „kontrollierten Flutung“ des Talkessels und zu Freibier für alle. Bei den ernsthaften Themen spielen die Wirtschaft, die Wohnungs- und Baupolitik und Stuttgart 21 die wichtigsten Rollen.

Am Rednerpult hat jeder acht Minuten Zeit. Eine Diskussion gibt es nicht. Aus dem Favoritenkreis sagt Sebastian Turner – parteiloser Kandidat von CDU, FDP und FW – dass die Stuttgarter Wichtigeres zu tun hätten, als weiter über das Bahnprojekt zu streiten. Fritz Kuhn (Grüne) fordert eine neue Baukultur. Bettina Wilhelm, parteilose Kandidatin der SPD, legt besonderen Wert auf ein „bezahlbares Zuhause für alle in Stuttgart“. Hannes Rockenbauch (SÖS) verspricht, den Verstand der Bürger zu nutzen. Auch rund 2200 Internetnutzer verfolgen die zweieinhalbstündige Vorstellung. Zu Störungen kommt es nicht. Ordnungsbürgermeister und Wahlleiter Martin Schairer, der die Veranstaltung leitet, kann sich entspannen.

Der Mitschnitt vom Abend:

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