Enttäuschung allerorten – der VfB ist akut versetzungsgefährdet, geht es nach den Noten für die Roten. Foto: Pressefoto Baumann

Die Leser haben den VfB-Profis für das Spiel bei der TSG Hoffenheim eine schallende Noten-Ohrfeige verpasst. Konsequenz: die Versetzung des Clubs mit dem Brustring steht auf dem Spiel.

Stuttgart - Nach neun Spieltagen in der Bundesliga ist es noch zu früh, ein Halbjahreszeugnis auszustellen. Zum Glück, dürften sich die Spieler des VfB Stuttgart wohl denken. Denn ihre Noten, die unsere Redaktion und die Leser nach den Spielen vergeben, verheißen nichts Gutes. Im Gegenteil. Für das Spiel in Sinsheim setzte es von den Lesern gar eine schallende Noten-Ohrfeige. Lediglich der Torhüter Ron-Robert Zieler kam mit einer 3,8 (Redaktion 3) besser als Note 4 weg, in der Schule wäre das gerade noch so ein „ausreichend“.

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Insgesamt reicht es für die restlichen eingesetzten Spieler nur für eine Durchschnittsnote von 4,5, klare Tendenz in Richtung „ungenügend“. Damit ist die Versetzung akut gefährdet. Das Problem: in der Schule hieße das, eine Extrarunde in der Klassenstufe drehen zu müssen. In der Bundesliga bedeutet das aber den Abstieg – das absolute Horrorszenario, das man am Wasen unter allen Umständen verhindern möchte. Immerhin, ein Hoffnungsschimmer bleibt: Noch hat der VfB Stuttgart 25 Spiele, um die nötigen Punkte und Noten für den Klassenerhalt zu holen.

Hier sehen Sie alle Noten für die Roten. Die Einzelkritik unserer Redaktion gibt es in der Bildergalerie noch einmal zum Nachlesen.

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