Noten für die Roten Analyse: Warum so ängstlich?

Von gub 

Der Trainer muss entscheiden: Wie viel Risiko verträgt seine Mannschaft? VfB-Coach Thomas Schneider schickte seine Elf (im 4-4-2-System) mit der Maßgabe ins Spiel: Passt mir auf die Konter auf! Unsere Noten für die Roten.

Stuttgart - Der Trainer muss entscheiden: Wie viel Risiko verträgt seine Mannschaft? VfB-Coach Thomas Schneider schickte seine Elf (im 4-4-2-System) mit der Maßgabe ins Spiel: Passt mir auf die Konter auf! Das war einen Tick zu ängstlich gegen die Mainzer, die bestens organisiert (4-4-2/Raute) verteidigten, im Umschaltspiel aber ihre Probleme hatten.

Der VfB kam zwar gut in die Partie, ging durch Mohammed Abdellauoe in Führung (11.), versäumte es aber danach aus lauter Angst vor einem Gegentreffer, Tempo und Druck hochzuhalten. Das ermutigte die Mainzer, die die Schwachstellen im VfB-Spielaufbau (Gotoku Sakai, Antonio Rüdiger) konsequent unter Druck setzten und zu Abspielfehlern zwangen. Sakais missglückter Diagonalpass öffnete den Rheinhessen den Weg zum Ausgleich durch Okazaki (39.).

Weil der VfB nie Struktur in sein Angriffsspiel brachte und relativ einfallslos zu Werke ging, agierte die Elf zwar weitgehend überlegen, aber ohne Durchschlagskraft in Strafraumnähe. Wer seine Chancen nicht nützt, wird häufig dafür bestraft. Mit der einzigen Chance in der zweiten Halbzeit gelang Mainz der Siegtreffer durch Saller (87.).

In unserer Bildergalerie finden Sie die Noten für die Roten. Klicken Sie sich durch.

1 – überragend

2 – stark

3 – Durchschnitt

4 – nicht in Form

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