Noten für die Roten Analyse: VfB Stuttgart ohne Ideen im Angriff

Von gub 

Die VfB-Offensive agierte ideenlos und blieb in Strafraumnähe regelmäßig hängen. Symptomatisch: Der eingewechselte Timo Werner entwickelte binnen weniger Minuten mehr Torgefahr als der Rest der Mannschaft während der gesamten Zeit davor.

Stuttgart - VfB-Trainer Bruno Labbadia ließ seine Elf gegen Leverkusen in einer 3-4-3-Grundordnung antreten. Was gut funktionierte: Bayers Flügelzange mit den Außenstürmern Sidney Sam und Heung-Min Son war abgemeldet. Was nicht gut klappte: Im Zentrum stand der VfB nicht eng genug, Leverkusen kam während der ersten Halbzeit zu Tormöglichkeiten.

Nach dem Eigentor von Daniel Schwaab kurz vor der Pause stellte Bruno Labbadia auf das gewohnte 4-2-3-1-System um, mit den Einwechslungen von Moritz Leitner für Arthur Boka und Cacau für Konstantin Rausch erhöhte er den Offensivdruck. Bayer Leverkusen verlegte sich aufs Kontern. Der VfB startete mit großem Einsatzwillen und hohem Laufaufwand einen Angriff nach dem anderen – vorwiegend über die Außenbahnen.

Aber weder die Flanken von Ibrahima Traoré noch von Gotoku Sakai bereiteten Leverkusens kopfballstarker Abwehr Probleme. Die VfB-Offensive agierte ideenlos und blieb in Strafraumnähe regelmäßig hängen. Symptomatisch: Der eingewechselte Timo Werner (76.) entwickelte binnen weniger Minuten mehr Torgefahr als der Rest der Mannschaft während der gesamten Zeit davor.

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