Mit „gutem Zureden“ sei es gelungen, das Tier zum Gehen zu bewegen. Foto: dpa

Eine Kuh zwingt einen Zug zu einer Notbremsung, indem sie auf die Gleise spaziert. Für den Eigentümer des Tieres könnte das Konsequenzen haben.

Niederstetten - Eine Kuh hat sich bei Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) auf die Bahngleise verirrt und einen Regionalexpress zur Notbremsung gezwungen. Der Lokführer habe gerade noch rechtzeitig vor einem Zusammenprall mit dem Tier anhalten können, teilte die Polizei am Sonntag mit. Alarmierte Polizeibeamte mussten einen zweistündigen Marsch an den Schienen in Kauf nehmen, um zu dem Tier zu gelangen.

Es sei ihnen schließlich „mit gutem Zureden“ gelungen, das störrische Tier von den Gleisen zu bewegen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Der Besitzer brachte die Kuh schließlich zurück zur Herde. Die Polizei prüft nun, ob sie dem Landwirt die Einsatzkosten in Rechnung stellt.

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