Christian Streich, Trainer des SC Freiburg Foto: Bongarts

Im Zuge des sich anbahnenden Rekord-Transfers von Neymar vom FC Barcelona zu Paris St. Germain hat Christian Streich, Trainer des Bundesligisten SC Freiburg, nachdenkliche Töne angestimmt.

Freiburg - Vor der offiziellen Bestätigung des Rekordtransfers von Fußball-Star Neymar zu Paris Saint-Germain hat Bundesliga-Trainer Christian Streich die steigenden Ablösesummen kritisiert. „Es ist mir wirklich egal, ob 220 oder 440 Millionen Euro gezahlt werden, das kann ich nicht mehr greifen“, sagte der Coach des SC Freiburg am Mittwoch. „Wir sind in einem irrealen Bereich angekommen, aber der ist gerade Realität“, erklärte der 52-Jährige. „Der Gott des Geldes wird immer größer, und irgendwann verschlingt er alles.“

Hinter dem Streben nach mehr Geld und höheren Profi-Gehältern stünden nicht immer böse Gedanken. „Es ist die Sehnsucht nach Sicherheit und Anerkennung“, sagte der Coach.

Für 222 Millionen Euro kann Neymar den FC Barcelona verlassen. Diese Ablösesumme wurde im Vertrag des 25-Jährigen festgeschrieben. „Die Macht des Geldes ist grenzenlos“, sagte Streich. Eine Reglementierung sei schwierig. Dass manche Vereine trotz Schulden hohe Summen für Spieler ausgäben, sei fragwürdig.

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