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Tierschützer und Touristen haben in Neuseeland 43 gestrandete Grindwale gerettet. Für 20 Wale kam die Hilfe aber zu spät, sie starben, wie die Naturschutzbehörde mitteilte.

Wellington - Tierschützer und Touristen haben in Neuseeland 43 gestrandete Grindwale gerettet. Sie bedeckten die auf der Halbinsel Coromandel gestrandeten Meeressäuger zunächst mit nassen Tüchern und nutzten am Sonntag die Flut, um sie aufs Meer zurückzubringen. Am Montagmorgen befanden sie sich nach Behördenangaben in Sicherheit. Für 20 Wale kam die Hilfe aber zu spät, sie starben, wie die Naturschutzbehörde mitteilte.

Weiter südlich verendeten rund 105 Grindelwale, die ebenfalls an einem Strand lagen. Die Tiere wurden von einem Touristenflugzeug entdeckt. Als Tierschützer eintrafen, waren nur noch etwa 30 Tiere am Leben. Da die Wale nach Behördenangaben keine Überlebenschancen hatten und litten, wurden sie eingeschläfert.

Die Ursachen für die wiederholten Strandungen von Walen sind nicht geklärt. Naturschützer Steve Bolten sagte, die Grindwale von Coromandel seien möglicherweise krank oder in ihrem Ortungssystem gestört gewesen.

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