Eine zerstörte Stromleitung, die Strom auf die Krim leiten soll. (Archivfoto) Foto: dpa

Um Aufmerksamkeit auf die Stromversorgung zu lenken, haben Abgeordnete der Krim ihre Bürger dazu aufgerufen Ihren Kindern Namen wie „Generator“ oder „Licht“ zu geben. Ein guter Vorschlag?

Simferopol - Tagelang gab es auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim kaum Strom - nun haben Abgeordnete ihren Bürgern empfohlen, neugeborenen Jungs den Namen Generator zu geben. So werde die Aufmerksamkeit auf die Mühen der Regierung gelenkt, die Krise zu bewältigen, zitierten russische Nachrichtenagenturen am Freitag Parlamentspräsident Wladimir Konstantinow. Neugeborene Mädchen sollten Sweta genannt werden, was im russischen Licht bedeutet.

Anschläge auf Fernleitungsmasten in der Ukraine hatten am 22. November die Stromversorgung auf die Krim fast vollständig gekappt. Mindestens die Hälfte der zwei Millionen Einwohner waren bis Mitte dieser Woche ohne Strom.

Nach der Annektierung der Krim im März 2014 hatte Russland begonnen, unter Wasser Stromkabel von der Halbinsel zur russischen Region Krasnodar zu verlegen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Mittwoch die erste Energieleitung eröffnet.

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