Oliver Blume (von links), Vorstandsvorsitzender der Porsche AG, Staatssekretärin Katrin Schütz, Porsche-Betriebsratsvorsitzender Uwe Hück und Christian Will, Leiter Aggregate und Komponenten der Porsche AG, bei der Eröffnungsfeier des neuen Motorenwerks in Stuttgart . Foto: dpa

Mit dem neuen Porsche-Werk für große Motoren will der Autobauer auch seinen Stand bei VW festigen. Laut Betriebsratchef Uwe Hück ist das Werk ein „Bekenntnis zum Standort Zuffenhausen, Stuttgart und Baden-Württemberg“.

Stuttgart - Mit einem neuen Motorenwerk will der Autobauer Porsche seine Position im VW-Konzern stärken. Sogenannte Achtzylinder-Aggregate werden künftig nicht nur für das eigene Limousinenmodell Panamera gebaut, sondern möglicherweise auch für den Audi A8 oder den Bentley, wie Porsche-Chef Oliver Blume am Freitag bei der Eröffnung in Stuttgart-Zuffenhausen mitteilte.

Das 80 Millionen Euro teure Werk soll eine Kompetenzstelle für die großen Motoren im VW-Konzern sein. Dies sei eine gute Bündelung der Kräfte, sagte Blume. „Bevor jeder einzelne in diese Themen investiert, investieren wir das an einer Stelle und haben dann auch dort die Kompetenzen.“

Betriebsratschef Uwe Hück sah das Werk als „Bekenntnis zum Standort Zuffenhausen, Stuttgart und Baden-Württemberg“. Pro Tag können auf der Anlage künftig bis zu 200 Motoren von etwa 400 Mitarbeitern gebaut werden. 2019 könnten zudem noch Elektroantriebe hinzukommen, die in dem geplanten Elektro-Sportwagen „Mission E“ eingebaut würden.

Indes wurden Einzelheiten einer betriebsinternen Strategie für 2025 bekannt. Die Umsatzrendite - das Verhältnis des Gewinns zu Erlösen - soll langfristig bei mindestens 15 Prozent liegen, zuletzt waren es 16,7 Prozent. Damit ist Porsche der lukrativste Autobauer der Welt.

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