In Gedenken an den überraschend verstobenen Stefan Warthmann (53) wurde eine Trauerfeier abgehalten. Am Freitag, 2. Februar, ist die Beerdigung auf dem Pragfriedhof.
Der Schock über den plötzlichen Tod von Stefan Warthmann sitzt am Neuen Gymnasium Leibniz in Feuerbach noch tief. An Normalbetrieb ist am größten allgemeinbildenden Gymnasium in Stuttgart in dieser Woche nicht zu denken. Das Kollegium, die Eltern und die rund 1300 Schülerinnen und Schüler haben sich am Mittwoch im Rahmen einer Trauerfeier in der Kirche St. Joseph von ihrem Schulleiter verabschiedet. Der 53-Jährige war vor wenigen Tagen eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht.
Wie beliebt er war, kam in den Trauerreden der stellvertretenden Schulleiterin Melanie Süß, der Kollegin und Freundin Marlene Abele-Lins, von Kollege Alexander Mak und den Schülersprecherinnen Mia Pribil und Leni Bellarosa deutlich zum Ausdruck. Geschätzt wurde von allen sein besonderer Humor, seine Empathiefähigkeit, seine Lebensfreude und der Glaube an das Gute im Menschen. „Als Schulleiter hat sich Herr Dr. Warthmann seit 2020 vor allem für eine starke Schulgemeinschaft mit einem offenen Miteinander, mit respektvoller Kommunikation und Toleranz gegenüber allen eingesetzt“, heißt es auf der Internetseite der Schule.
„Herrn Stefan Warthmanns plötzlicher Tod hinterlässt nicht nur die Schulgemeinschaft in tiefer Trauer, sondern auch eine große Lücke in unserem Schulleben. Sein Optimismus und sein Glaube daran, dass der Tod nur die letzte Station des irdischen Lebens ist, dass man aber danach bei Gott weiterlebt, gibt uns allen die Kraft, im Sinne des Verstorbenen weiterzumachen und Hoffnung zu schöpfen.“ Es sei ein sehr schöner und würdiger Abschied gewesen, sagte Emilie Kopp für die Schulleitung.
Statt Blumen: Spende für Kinder in Flüchtlingscamps
Die Beerdigung ist öffentlich und findet am Freitag, 2. Februar, ab 12 Uhr in der unteren Feierhalle auf dem Pragfriedhof statt. Auch die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer werden die Möglichkeit erhalten, daran teilzunehmen.
Die Hinterbliebenen bitten darum, statt Blumen zu kaufen, lieber an ein Projekt für kriegstraumatisierte Kinder in Flüchtlingscamps in Myanmar zu spenden.