Die Idee Fahrzeuge mit Wasserstoff anzutreiben ist nicht neu. Bei Daimler will man in diesem Bereich nun Vollgas geben und ein neues Werk in Esslingen eröffnen. Wir erklären im Video, wie der Antrieb mit einer Brennstoffzelle funktioniert.

Stuttgart - Dass Wasserstoff zu einem alternativen Antriebsmittel von Fahrzeugen werden könnte, ist nicht neu. Und trotzdem hält sich der Verbrenner hartnäckig. Dabei hatte Daimler schon seit 2003 immer wieder Testserien, wie die A-Klasse, die mit Wasserstoff betrieben wurden. Jetzt hat der Konzern angekündigt, Brennstoffzellen für LKW herstellen zu wollen. Im neuen Werk in der Esslinger Pliensauvorstadt sollen bis zu 250 Menschen daran arbeiten.

Geräuschlose Umwandlung

Wasserstoff als Antrieb hat entscheidende Vorteil: Er ist leicht herzustellen, bei der Umwandlung zu Strom entstehen keine Abgase und der Prozess passiert zudem geräuschlos. Wer sich an den Chemieunterricht zurück erinnert, kennt womöglich noch die Knallgasprobe, bei der Wasserstoff angezündet wurde und mit einem Knall verbrannt ist. In Brennstoffzellen verbrennt aber nicht wirklich etwas, sie funktionieren vielmehr wie eine Galvanische Zelle. Chemische Energie wird in elektrische Energie umgewandelt. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie in unserem Video.

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