Am Stöckachplatz hasteten die Menschen schon 1942 zur Straßenbahn. Wie es links und rechts davon aussieht, zeigt die Bildergalerie. Foto: Stadtarchiv/101-FN250

Die Neckarstraße zählt nicht zu Stuttgarts Schönheiten. Vor 80 Jahren war das noch anders, wie der Spaziergang entlang längst verschwundener Gebäude zeigt. Und ganz am Ende sehen wir noch die Schwabengarage.

Die Neckarstraße ist ein ziemliches Sammelsurium aus Geschäften und Gewerbe, Wohnungen, Historischem und Neuerem, Einheimischen und Zugezogenen. Das war vor 80 Jahren nicht anders – aber eben auf ganz andere Weise. Damals befanden sich an der Neckarstraße unter anderem die Stadthalle (heute SWR-Funkhaus) und das Bad Berg (in ganz anderer Gestalt).

 

Die Straße war 1942 auch viel länger, sie begann am Charlottenplatz. Später wurde der Abschnitt bis zum Neckartor in Konrad-Adenauer- und Willy-Brandt-Straße umbenannt. Damit verlor die Neckarstraße jenen Teil, in dem sie parallel zur Königstraße geführt wird und zur „zweiten Prachtstraße Stuttgarts“ wurde, wie der Historiker Christian von Holst schreibt.

Virtueller Spaziergang in der Bildergalerie

Den Teil zwischen Neckartor und Bad Cannstatt durchschreiten wir in diesem virtuellen Spaziergang, klicken Sie sich einfach durch die Bildergalerie. Wir schauen erst die rechte Straßenseite stadtauswärts an und gehen danach zurück zum Neckartor.

Die Bilder sind aus dem Bestand unseres Projekts Stuttgart 1942, mit dem eingeloggte User rund 12 000 Straßenansichten aus dem Stuttgart vor 80 Jahren durchsuchen können – Straße für Straße. Auf der Projektwebsite finden sich zudem die im Rahmen des Projekts veröffentlichten Beiträge, darunter zahlreiche weitere Straßenspaziergänge.