Feuerwehrleute lassen ein Waldstück bei Bondurant (Wyoming) kontrolliert abbrennen. Foto: Jackson Hole News & Guide

Im US-Bundesstaat Wyomning ist ein Waldbrand ausgebroch, der seit Tagen die Feuerwehr in Atem hält. Der Brand ist erst teilweise unter Kontrolle.

Washington - Ein großer Waldbrand im US-Bundesstaat Wyoming hält die Feuerwehrleute in Atem. Das sogenannte „Roosevelt Fire“ bei Bondurant, mehr als 150 Kilometer südlich des Yellowstone Nationalparks, habe eine Fläche von fast 20 000 Hektar erreicht, teilte die mit der Verwaltung der Nationalforste betraute Behörde Forest Service am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter mit. 800 Feuerwehrleute seien an dem Einsatz beteiligt, der Brand sei zu einem Viertel unter Kontrolle.

Das Feuer wurde vor über zehn Tagen von Jägern entdeckt. Mehrere Gebäude seien betroffen, schrieb die nationale Koordinierungsstelle in einem Bericht. Häuser seien evakuiert worden, Straßen und Wege gesperrt. Die Feuerwehr brannte Teile des Waldes kontrolliert ab, um eine weitere Ausbreitung einzugrenzen. Per Löschflugzeug warfen Einsatzkräfte am Dienstag in Sublette County im Westen des Bundesstaates ein branddämmendes Mittel auf Bäume, die noch nicht vom Brand betroffen waren. Die Ursache des Brandes war nach Angaben des Forest Service zunächst unklar.

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