Die Schüsse an einem College von Oregon lösen Betroffenheit aus. Foto: AP

Einen Tag nach den tödlichen Schüssen an einem College in den USA im Bundesstaat Oregon wurde bekannt, dass der Schütze Besitzer von 13 Waffen und einer schusssicheren Weste war.

Portland - Der Todesschütze von Oregon, der an einem College neun Menschen erschoss, besaß 13 Waffen. Sechs davon habe die Polizei am Tatort entdeckt und sieben bei ihm zu Hause, sagte Celinez Nunez von der für Waffen und Sprengstoff zuständigen Bundespolizei ATF am Freitag. Außerdem fand die Polizei neben seinem Gewehr am College eine schusssichere Weste und fünf Magazine. Bei ihm zu Hause entdeckten die Ermittler laut Nunez weitere Munition. Alle Waffen seien in den vergangenen drei Jahren legal gekauft worden.

Ob zwischen dem 26-jährigen Schützen und dem Umpqua Community College in der Kleinstadt Roseburg eine Verbindung bestand, sagte Polizeisprecher John Hanlin nicht. „Wir stehen mitten in diesen Ermittlungen.“ Der Schütze hatte am Donnerstag das Feuer in einem Unterrichtsraum eröffnet und soll seine Opfer vorher nach ihrer Religion befragt haben. Er selbst kam beim anschließenden Schusswechsel mit der Polizei ums Leben.

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