Laut Polizei gerieten zwei Gruppen zunächst an einem Imbiss in Streit. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa/Friso Gentsch

Nach einer Messerattacke in Pforzheim sind fünf Männer in Haft, wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilt. Die mutmaßlichen Täter sollen die beiden Opfer abgepasst und schwer beziehungsweise lebensgefährlich verletzt haben.

Pforzheim - Nach einer Auseinandersetzung mit einem lebensgefährlich Verletzten in Pforzheim sind fünf Männer in Untersuchungshaft gekommen. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurden die Verdächtigen im Alter zwischen 21 und 23 Jahren am Donnerstag festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten sie in der vergangenen Woche vor einem Imbissstand mit zwei weiteren 22 und einem 23 Jahre alten Männern in Streit.

Anschließend sollen die Täter die beiden abgepasst und unter anderem mit einem Messer attackiert haben. Beide Opfer wurden schwer verletzt. Der 22-Jährige musste in lebensbedrohlichem Zustand notoperiert werden. Er konnte das Krankenhaus inzwischen verlassen.

Gegen die Tatverdächtigen wird wegen versuchten gemeinschaftlichen Totschlags und gemeinschaftlich begangener Körperverletzung ermittelt. Drei der Männer sind deutsche, zwei italienische Staatsangehörige.

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