Der Kessel, in dem sich bei einem Fastnachtsumzug eine junge Frau mit heißem Wasser an den Beinen verbrüht hat, steht vor der Polizeiwache in Eppingen. Foto: dpa

Nachdem eine junge Frau am Samstag beim Nachtumzug nahe Heilbronn schwere Verbrühungen an den Beinen erlitten hat, hat sich am Montagabend die Hexenzunft Eppingen zu Wort gemeldet.

Eppingen - Die Hexenzunft Eppingen hat sich nach dem tragischen Hexenkessel-Vorfall bei dem Fastnachtsumzug in dem Ort nahe Heilbronn „zutiefst erschüttert“ gezeigt. „Nach 15 friedlichen Nachtumzügen sind wir sehr bestürzt über dieses für uns unerklärliche Unglück. Wir wünschen der verletzten jungen Frau alles Gute und eine schnelle Genesung“, heißt es in einer am Montagabend verbreiteten Mitteilung. Bei der Veranstaltung am Samstag war eine 18-Jährige durch den Kessel mit heißem Wasser schwer an den Beinen verbrüht worden.

„Wir haben von diesem Ereignis erst am Sonntagabend Kenntnis erhalten, weshalb wir aufgrund der unklaren Sachlage und der unterschiedlichsten Informationen keine Stellungnahme abgeben konnten“, hieß es weiter in der Mitteilung der Organisatoren des Umzugs.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: