Heiko Maas hat den Bewohnern von Beirut weitere Hilfen zugesagt. (Archivbild) Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Nach der Explosionskatastrophe im Hafen von Beirut hat Bundesaußenminister Heiko Maas den Bewohnern der libanesischen Hauptstadt die Solidarität Deutschlands zugesichert.

Beirut - Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hat den Bewohnern der libanesischen Hauptstadt Beirut nach der verheerenden Explosionskatastrophe die Solidarität Deutschlands zugesichert. „Die Katastrophe mag Beirut in ein Trümmerfeld verwandelt haben. Unsere Freundschaft zum Libanon aber hat sie nicht erschüttert“, schrieb Maas in einem Gastbeitrag für die „Bild“-Zeitung (Donnerstagsausgabe). „Die Menschen in Beirut sollen wissen: Wir lassen sie nicht im Stich.“

„Wenn das Leid scheinbar grenzenlos ist, dann darf auch Solidarität keine Grenzen kennen“, betonte der SPD-Politiker. „In der Not packen wir mit an.“ Maas verwies auf die Einsätze des Technischen Hilfswerks und des Roten Kreuzes. „Mehr Hilfe wird folgen“, kündigte der Außenminister an. Der Krisenstab der Bundesregierung arbeite „rund um die Uhr“. 

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Dutzende am Mittwoch weiterhin vermisst

Bei den Explosionen am Dienstag im Hafen von Beirut waren nach Angaben der libanesischen Regierung mindestens 113 ums Leben gekommen. Mindestens 4000 Menschen wurden demnach verletzt. Dutzende Menschen wurden am Mittwoch weiterhin vermisst.  

Durch die zwei Explosionen wurde den libanesischen Behörden zufolge halb Beirut zerstört oder beschädigt. Nach Regierungsangaben waren 2750 Tonnen ohne geeignete Vorsichtsmaßnahmen gelagertes Ammoniumnitrat explodiert. Die Substanz kann für Düngemittel oder zur Herstellung von Sprengstoff verwendet werden. 

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