Der Airbus 321 steht nach der Landung vor einem Hangar. Dort wird er von Mitarbeitern der Lufthansa-Technik überprüft. Foto: 7aktuell.de/Nils Reeh

Der Kapitän der Maschine mit 197 Passagieren und fünf Crew-Mitgliedern ist am Donnerstag kurz vor 17.30 Uhr sicherheitshalber nicht nach Frankfurt weitergeflogen. Er setzte in Echterdingen zur sicheren Landung an. Niemand wurde verletzt.

Stuttgart - Für 197 Passagiere und fünf Crewmitglieder der Lufthansa ist am Donnerstag die Flugreise von Budapest nach Frankfurt am Main kurz vor dem eigentlichen Zielflughafen zu Ende gegangen: Der Airbus 321, in dem sie saßen, musste auf dem Flughafen Stuttgart gelandet werden. Zuvor war im Cockpit und im hinteren Teil der Kabine ein ungewöhnlicher Geruch wahrgenommen worden. Um 17.28 Uhr setzte die Maschine auf der Landebahn in Echterdingen auf. Die Crew und die Fluggäste konnten wenig später die Maschine sicher verlassen.

Der Airbus werde noch auf die Ursache für den Geruch überprüft, sagte ein Sprecher von Lufthansa um 19.30 Uhr. Um Rauch habe es sich sicherlich nicht gehandelt. Da im Bereich Frankfurt ein Gewitter geherrscht habe, hätte die Maschine dort unter Umständen nicht gleich landen können, sondern in eine Warteschleife müssen. Daher habe sich der Kapitän für eine frühere Landung in Stuttgart entschieden. Eine Luftnotlage und Großalarm seien nicht ausgerufen worden. Die Passagiere sollten mit dem Zug nach Frankfurt weiterreisen oder umgebucht werden auf Maschinen der Eurowings-Tochter. Man bedauere ihre Unannehmlichkeiten, sagte der Sprecher. Sicherheitsüberlegungen seien aber vorgegangen.

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