Die ersten Schritte der kleinen Eisbärin im Außengehege waren noch etwas tapsig, aber die Neugierde siegte. Foto: dpa

Ein großes Abenteuer hat das Eisbärenbaby aus dem Münchner Tierpark am Freitag erlebt. Unter den wachsamen Augen seiner Mutter durfte die kleine Eisbärin zum ersten Mal das Außengehege erkunden – und wurde damit auch sichtbar für die Zoo-Besucher.

München - Noch etwas tapsig auf den Beinen, aber schon zielstrebig hat sich das Eisbärenbaby im Münchner Tierpark Hellabrunn erstmals ins Freigehege gewagt. In Begleitung der Mama verließ die kleine Eisbärin am Freitag das Mutter-Kind-Haus nach etwas mehr als drei Monaten und erkundete die neue Umgebung. Ab sofort öffnen die Tierpfleger jeden Tag das Tor nach draußen und so haben Tierpark-Besucher jetzt die Chance, die Kleine zu sehen.

„Giovanna hat sich schon in den letzten drei Monaten als geduldige und routinierte Mutter gezeigt. Es macht viel Freude, nun zu beobachten, wie sie ihrem Jungtier die Welt außerhalb des Mutter-Kind-Hauses zeigt“, sagte Tierpark-Direktor Rasem Baban. Einen Namen hat das Eisbärenbaby noch nicht. Derzeit können Tierpark-Besucher und Eisbärenfans online über sieben Vorschläge abstimmen, die alle mit dem Buchstaben Q beginnen. Am 23. März soll die Entscheidung fallen.

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