Kuscheltiere, Grablichter und Blumen liegen Ende Juli in Freiburg am Fundort des getöten achtjährigen Jungen. Foto: dpa

Im Fall des achtjährigen ermordeten Armani in Freiburg haben die Ermittler DNA-Proben aus dem Umfeld des Jungen genommen, um nicht tatrelevante Spuren eindeutig einordnen zu können. Am Mittwochabend erhofft sich die Polizei durch die Sendung „Aktenzeichen XY - ungelöst“ neue Hinweise.

Im Fall des achtjährigen ermordeten Armani in Freiburg haben die Ermittler DNA-Proben aus dem Umfeld des Jungen genommen, um nicht tatrelevante Spuren eindeutig einordnen zu können. Am Mittwochabend erhofft sich die Polizei durch die Sendung „Aktenzeichen XY - ungelöst“ neue Hinweise.

Freiburg - Mit DNA-Proben wollen Ermittler die Suche nach dem Mörder des achtjährigen Armani eingrenzen. Um gesammelte Spuren als nicht tatrelevant einordnen zu können, seien im Umfeld der Familie Vergleichsproben genommen worden, sagte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch. Die Beamten hoffen hierdurch, Spuren identifizieren zu können, die vom Täter stammen.

Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt, hieß es. Beamte der Spurensicherung hatten auf der Leiche des Jungen DNA-Material von verschiedenen Menschen sichergestellt. Die Leiche des Kindes war vor zweieinhalb Wochen von einem Spaziergänger in einem Bach in Freiburg entdeckt worden. Am Abend zuvor war der Achtjährige zuletzt lebend gesehen worden: auf einem Spielplatz nahe seiner Wohnung, knapp vier Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt. Rund 50 Beamte bildeten die Sonderkommission „Bach“, die seither nach dem Täter sucht.

Unterdessen sind die Hinweise aus der Bevölkerung stark zurückgegangen. Seit der vergangenen Woche seien lediglich rund zehn neue Hinweise eingegangen, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Ermittler zählen damit insgesamt rund 370 Tipps zu dem Fall, die von Zeugen gegeben wurden. Neue Hinweise erhoffen sie sich durch die ZDF-Fernsehsendung „Aktenzeichen XY - ungelöst“. Dort sollte der Fall am Mittwochabend (20.15 Uhr) vorgestellt werden.

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