Der misslungene Einwurf von Milad Mohammadi geht wohl in die WM-Geschichte ein. Foto: Getty Images Europe

Am Mittwochabend besiegte die spanische Nationalmannschaft den Iran mit 1:0. Das Ergebnis wurde nach einem kuriosen Einwurf des Iraners Milad Mohammadi kurz vor Schluss allerdings zur Nebensache.

Kasan - Mittwochabend in Kasan: Es läuft die letzte Minute der Partie zwischen Spanien und dem Iran. Bei einem Spielstand von 1:0 für die Spanier bekommen die Iraner einen Einwurf in der Nähe des gegnerischen Strafraums zugesprochen. Linksverteidiger Milad Mohammadi schnappt sich den Ball und spricht offenbar noch ein kurzes Stoßgebet am Spielfeldrand. Dann folgt eine extrem kuriose Szene.

Mohammadi küsst den Ball, macht mit dem Ball in der Hand eine Rolle vorwärts und stoppt kurz vor der Seitenlinie. Offenbar hat er sich bei seinem alternativen Anlauf etwas verschätzt, sammelt sich kurz und macht dann doch einen ganz gewöhnlichen Einwurf. Die Chance auf den Ausgleich bekam seine Mannschaft aber nicht mehr.

Im Netz sorgt der Einwurf für Lacher

Der kuriose Flickflack-Einwurf des 24-Jährigen vom russischen Club FK Achmat Grosny sorgte in den sozialen Netzwerken für zahlreiche Lacher.

Das ist die Szene, die wohl in die WM-Geschichtsbücher eingehen wird, vermuten einige.

Kommentator Frank Buschmann möchte zukünftige Turneinlagen des Verteidigers wohl nicht verpassen.

Eine brasilianische Spielerin zeigte bereits, wie der Einwurf hätte aussehen sollen.

Neymar wurde gegen die Schweiz zehn Mal gefoult. Ein Twitter-Nutzer glaubt, dass der Brasilianer nach diesem Foul eigentlich nur den Einwurf des Iraners versuchte.

Dieser User meint, der Einwurf habe genau so ausgesehen:

Leider war Mohammadi aber nicht beim Sportunterricht, sondern bei einem Spiel der Fußball-WM.

Möglicherweise sollte die Szene aber auch gar nicht zum Torerfolg, sondern nur zur größeren Bekanntheit des Einwerfers führen. Mission geglückt.

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