Bald soll es WhatsApp auch in einem dunklen Design geben. Foto: dpa

Der Messenger-Dienst WhatsApp arbeitet gerade an zwei neuen Funktionen: Bald sollen Nutzer auch den Dark Mode einschalten sowie erkennen können, wie oft eine Nachricht bereits versendet wurde.

Stuttgart - Schwarz auf Weiß zu lesen ist nicht optimal für die Augen. Das fanden Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen bereits 2018 heraus. Doch die meisten Internetseiten oder Apps sind mit hellem Hintergrund und schwarzer Schrift gestaltet. Der Messengerdienst WhatsApp will das laut der Internetseite „WABetaInfo“ nun ändern. Bald soll in der App ein Dark Mode zu Verfügung stehen.

Nutzer können dann zwischen einem hellen und dunklen Design wählen. Das ist nicht nur schonend für die Augen, sondern spart auch noch Akku. Nach Angaben der Internetseite arbeiten die Entwickler bei WhatsApp noch an einer gut funktionierenden Version, daher ist sie momentan noch nicht verfügbar. Wenn es so weit ist, sei die Funktion wahrscheinlich erst für Apple- und dann für Android-Geräte zum Download bereit.

Fake News sollen auf WhatsApp erkannt werden

Außerdem wird es bald eine weitere, neue Funktion geben. Sie ist ebenfalls noch nicht erhältlich: Nutzer sollen erkennen, wie oft eine Nachricht weitergeleitet wurde. Laut „WABetaInfo“ kann das mit dem nächsten Beta Update unter „Nachrichten Info“ geprüft werden. Allerdings gilt das nur für Nachrichten, die man selbst abgeschickt hat.

Der Messenger-Dienst wird die neue Funktion hinzufügen, damit Nutzer erkennen können, ob eine Nachricht Spam oder Fake News ist. Also ob sie gefälschte Informationen enthält. Dies soll allerdings nur bei Nachrichten ersichtlich sein, die zu oft hin- und hergeschickt werden. Werden sie mehr als viermal weitergeleitet, kann der Nutzer nach Angaben von „WABetaInfo“ nicht mehr abrufen, wie oft die Nachricht bereits weitergeleitet wurde. Denn Zählerstand sieht man daher nur bei bis zu vier Versendungen. Ab der fünften Kettennachricht erscheint über dem Text dann der Schriftzug „oft weitergeleitet“.

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