Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, Bundeskanzlerin Angela Merkel, Elke Büdenbender und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit in Mainz. Foto: dpa

Kanzlerin Angela Merkel mahnte zum Tag der Deutschen Einheit, die Aufgaben für Deutschland seien „nicht weniger geworden“. Zudem erinnerte sie an deutsche Verantwortung in Europa und der Welt.

Berlin - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat am Tag der Deutschen Einheit an die Herausforderungen im eigenen Land, in Europa und in der Welt erinnert. Die Aufgaben für Deutschland seien seit der Wiedervereinigung vor 27 Jahren „nicht weniger geworden“, sagte Merkel am Dienstag vor dem offiziellen Festakt in Mainz. „Aber wir können auch zurückblicken und sagen: Vieles in der Deutschen Einheit ist uns geglückt. Und das sollte uns die Kraft geben, auch die ausstehenden Probleme zu lösen.“

Die Kanzlerin zeigte sich zuversichtlich, dass Deutschland ausgehend von einem „wirtschaftlich starken Fundament“ ein gerechtes und solidarisches Land sein könne. Als „große Aufgabe“ wertete sie, dass sich ländliche und städtische Regionen gleichermaßen entwickeln. Außerdem erinnerte Merkel daran, dass Deutschland Verantwortung für Europa trage und dafür, „dass es in der Welt besser geht“. Sie mahnte: „Wir können uns von den Ereignissen der Welt nicht abkoppeln.“ So müsse Deutschland mit dafür sorgen, dass „Globalisierung menschlich gestaltet“ werde.

SPD-Chef Martin Schulz hob zum Tag der Deutschen Einheit vor allem die „Lebensleistung der Ostdeutschen“ hervor, die Respekt verdienten. „Und Respekt bedeutet auch verlässliche Renten und gerechte Löhne“, schrieb er im Kurzbotschaftendienst Twitter.

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