Reisende am Bahnhof Saint-Charles in Marseille (Archivfoto). Am Sonntag ist es hier zu einem Zwischenfall gekommen. Foto: AFP

In der französischen Stadt Marseille sind vier US-Tourstinnen mit Säure attackiert worden. Die Tat wurde offenbar von einer geistig verwirrten Frau verübt. Einen terroristischen Hintergrund gebe es nicht.

Paris - In der südfranzösischen Hafenstadt Marseille sind am Sonntag zwei junge Touristinnen aus den USA mit Säure angegriffen worden. Eine offenbar psychisch kranke Frau habe den beiden Frauen am Bahnhof Saint-Charles Salzsäure in die Augen gespritzt, teilte die Polizei mit. Einen „terroristischen Hintergrund“ habe die Tat nicht.

Auch die US-Nationalität der Frauen sei kein Grund für den Angriff gewesen. Die Angreiferin habe auf die Menschen gezielt, die gerade in ihrer Nähe waren. Beide Frauen wurden ins Krankenhaus eingeliefert, eine von ihnen verlor teilweise ihre Sehkraft. Am Nachmittag konnten die Urlauberinnen das Krankenhaus verlassen. Die etwa 40 Jahre alte Angreiferin war der Polizei wegen Diebstahls bekannt.

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