Der fremde Autofahrer fuhr in Markgröningen wortlos davon (Symbolfoto). Foto: dpa

Am Sonntagabend ist eine Familie mit ihrem Auto in Markgröningen unterwegs. Zuerst drängelt ein Autofahrer von hinten, dann spuckt der fremde Fahrer der Mutter der Familie ins Gesicht.

Markgröningen - Am Sonntagabend ist eine Mutter gegen 19:40 Uhr im Bereich der Zeppelinstraße und der Max-Eyth-Straße in Markgröningen (Kreis Ludwigsburg) von einem fremden Autofahrer bespuckt worden.

Wie die Polizei berichtet, war ein 33-jähriger Vater gemeinsam mit seiner 29-jährigen Ehefrau und seinem zweijährigen Sohn im Auto unterwegs. Der Vater, der am Steuer saß, fuhr zunächst auf dem Maulbronner Weg in Fahrtrichtung Wilhelm-Haas-Straße. Dort drängelte ein silbergrauer Volvo von hinten. Bis zur Zeppelinstraße bedrängte der Volvo-Fahren den Opel der Familie, bis der Vater schließlich nach links in die May-Eyth-Straße abbiegen wollte. Dazu wurde der 33-Jährige langsamer.

Volvo-Fahrer bespuckte Frau wortlos

Kurz vor dem Abbiegen bemerkte der Vater, dass der Unbekannte zum Überholen ansetzen wollte. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, hielt er an. Der Volvo-Fahrer fuhr daraufhin rechts neben den Opel. Sowohl die Beifahrerin als auch der Unbekannte öffneten ihre Seitenfenster.

Wortlos spuckte der Volvo-Fahrer der Mutter ins Gesicht und setze seine Fahrt anschließend unbeirrt fort. Der silbergraue Volvo hatte eine Ludwigsburger Zulassung. Der Fahrer soll zwischen 20 und 30 Jahre alt sein. Er hat einen dunkleren Teint und kurze schwarze Haare. Das Polizeirevier Vaihingen an der Enz bittet Zeugen sich unter der Telefonnummer 07042/94 10 zu melden.

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