Demonstranten protestieren gegen die Münchner Sicherheitskonferenz. Foto: dpa

Am Wochenende treffen sich 600 Politiker bei der Sicherheitskonferenz in München. Ganz besonders beachtet wird erneut das Auftreten der amerikanischen Administration. Wir berichten live.

Stuttgart - Die bis Sonntag geplante Münchner Sicherheitskonferenz ist ein Phänomen: Im Terminkalender von vielen Staats- und Regierungschefs, Sicherheitspolitikern und Militärs nimmt sie mittlerweile eine herausragende Stellung ein.

Wir berichten live via Twitter von der Veranstaltung:

Wohl keine Veranstaltung weltweit schafft eine solch konzentrierte Atmosphäre, Konflikte sachlich zu diskutieren und an möglichen Lösungen zu arbeiten. Selbst Erzfeinde bemühen sich im Bayerischen Hof um eine Verständigung. Auch in diesem Jahr, zur 54. Auflage, sind alle wichtigen deutschen Partner auf dem Feld der Verteidigung in München vertreten – ebenso die großen Player wie Russland oder China. 600 Politiker und Vertreter internationaler Organisationen sind diesmal der Einladung von Konferenzchef Wolfgang Ischinger gefolgt – womit aber auch die Kapazitätsgrenzen erreicht sind.

Angesichts der zunehmenden Anzahl von Konfliktherden im Nahen Osten, auf der Koreanischen Halbinsel, im Golf oder in Osteuropa scheint der persönliche Austausch wichtiger denn je – was häufig abseits der Öffentlichkeit in einem der vielen Hotelräume stattfindet. Ganz besonders beachtet wird erneut das Auftreten der amerikanischen Administration. Will US-Präsident Donald Trump zum Frieden auf dieser Welt beitragen? Und wie reagieren die Vertreter der Regionalmächte auf seine „America first“-Strategie?

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