Borna Sosa vom VfB Stuttgart spielte bislang 19-mal für die kroatische U21. Foto: imago images

Borna Sosa äußert sich auf der Homepage des kroatischen Fußballverbandes und entschuldigt sich für seinen Deutschland-Flirt. Der Linksverteidiger des VfB Stuttgart hofft auf Gnade bei Nationaltrainer Zlatko Dalic.

Stuttgart - Borna Sosa hat nicht die beste Woche hinter sich. Sein geplatzter Wechsel vom kroatischen zum deutschen Fußballverband hat dem 23-Jährigen vom VfB Stuttgart viel Spott beschert, vor allem in seiner Heimat. Vor wenigen Tagen hatte Sosa noch bekräftigt, nach seiner Einbürgerung künftig für Deutschland spielen zu wollen und gleichzeitig kräftig gegen den kroatischen Verband geledert.

Die Pläne des Linksfußes und des DFB sind bekanntlich an den Statuten des Weltverbandes Fifa gescheitert. Nun versucht sich der 23-Jährige an der Rolle rückwärts. Sosa würde gern wieder für Kroatien spielen, das Land, für das er sämtliche U-Nationalmannschaften durchlaufen hat. In einer persönlichen Erklärung nimmt er die Verantwortung für die Turbulenzen der vergangenen Tage auf sich.

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„Ich habe mich naiv angestellt und die falsche Entscheidung getroffen“, wird der Außenbahnspieler auf der Internetseite des kroatischen Verbands zitiert. Er habe immer davon geträumt, bei Welt- und Europameisterschaften teilzunehmen. Dies glaubte er mit Deutschland in diesem Sommer leichter erreichen zu können. „Ich war motiviert, mein Ziel auf dem kürzesten Weg zu erreichen“, schreibt Sosa und bereut: „Das war ein Fehler. Ich allein muss die Verantwortung übernehmen.“

Zugleich entschuldigte sich Sosa bei den Fans der kroatischen Fußballnationalmannschaft und dem Verband. Er hoffe, doch noch irgendwann in den Genuss einer Einladung durch Nationaltrainer Zlatko Dalic zu kommen. Ob Dalic Sosas Entschuldigung annimmt? Fortsetzung folgt – bestimmt.

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