Das Objekt der Begierde trifft und jubelt: Kai Havertz Foto: AFP/Hasan Bratic

Kai Havertz ist einer der gefragtesten deutschen Mittelfeldspieler. Das Talent von Bayer Leverkusen, dem nächsten Gegner des VfB Stuttgart im DFB-Pokal, könnte schon im Winter wechseln.

Stuttgart - Fußball-Nationalspieler Kai Havertz steckt bei Bayer Leverkusen in der ersten kleinen Formkrise, Bayer-Geschäftsführer Fernando Carro rechnet bei einem Verkauf des 20-Jährigen dennoch mit einer Rekordablöse. „Warum nicht? Joao Felix hat Atletico Madrid 126 Millionen Euro gekostet – und Kai Havertz sehe ich keinesfalls schlechter“, sagte der 55-Jährige der „Rheinischen Post“.

Carro geht zudem fest davon aus, dass die Bayer-Kasse in nicht allzu ferner Zukunft klingeln könnte. „Wir können ihm nicht das anbieten, was andere Vereine können, um mit ihm zu verlängern. Angesichts seiner Vertragsdauer (bis 2022, d. Red.) müssen wir damit rechnen, dass er uns entweder kommenden Sommer oder in dem darauf verlässt“, so der Spanier, der 2018 von Bertelsmann ins Fußball-Geschäft gewechselt war.

Dembele hält den Rekord

Den Bundesliga-Transferrekord hält derzeit noch Borussia Dortmund. Der BVB kassierte im Sommer 2017 vom FC Barcelona 125 Millionen Euro für Ousmane Dembele. Havertz kann nach drei Jahren auf der Überholspur in der laufenden Saison (drei Tore in 14 Pflichtspielen) bislang nicht an seine Form aus dem Frühjahr anknüpfen, soll aber dennoch bei etlichen Topclubs auf dem Wunschzettel stehen. So berichteten englische Medien zuletzt, Manchester United wolle den technisch versierten Offensivspieler bereits im Winter für eine Ablösesumme in dreistelliger Millionenhöhe verpflichten.

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