Mit 19,90 Metern zu Gold: Christina Schwanitz freut sich über den Sieg beim Kugelstoßen bei der Leichtathletik-EM. Foto: dpa

Die Chemnitzerin Christina Schwanitz hat bei der Leichtathletik-EM in Zürich Gold im Kugelstoßen gewonnen. Mit 19,90 Metern holte die 28-jährige Vizeweltmeisterin die dritte Goldmedaille für das deutsche Team bei dieser EM.

Die Chemnitzerin Christina Schwanitz hat bei der Leichtathletik-EM in Zürich Gold im Kugelstoßen gewonnen. Mit 19,90 Metern holte die 28-jährige Vizeweltmeisterin die dritte Goldmedaille für das deutsche Team bei dieser EM.

Zürich - Die Chemnitzer Kugelstoßerin Christina Schwanitz hat mit dem Titelgewinn bei der Leichtathletik-EM in Zürich den größten Erfolg ihrer Karriere geschafft. Mit 19,90 Metern gewann die 28-jährige Vizeweltmeisterin vom LV 90 Erzgebirge am Sonntag die Konkurrenz und holte damit das dritte Gold für das deutsche Team bei dieser EM. Zweite wurde Jewgenia Kolodko aus Russland mit 19,39 Metern vor der Ungarin Anita Márton, die 19,04 Meter weit kam. Die 21-jährige EM-Debütantin Lena Urbaniak von der LG Filstal erreichte mit 17,77 Metern einen respektablen achten Platz.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) kann sich auf seine Kugelstoßer verlassen. Bereits zum EM-Auftakt hatte der Chemnitzer David Storl den Europameistertitel gewonnen. Für Schwanitz schien das Gold-Projekt fast ein Kinderspiel zu sein. Die Qualifikation für die EM-Medaillenrunde hatte sie mit einem Versuch über 19,35 Meter geschafft. Auch im Endkampf trumpfte sie stark auf: Schon im zweiten Versuch stieß sie die Goldweite von 19,90 Meter.

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