Eine Betriebsversammlung bei der Firma Würth (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa/Fabian Sommer

Der Werkzeug-Handelskonzern Würth nimmt viel Geld für Logistik in die Hand. Die neue zentrale Handelsstelle soll zum Knotenpunkt für den europäischen Warenumschlag werden.

Kupferzell - Der Werkzeug-Handelskonzern Würth konzentriert seine Logistik unweit vom Hauptsitz in Kupferzell (Hohenlohekreis). Es wurden rund 73 Millionen Euro in das Lager und den Umbau des Versands investiert, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit seien verschiedene Versandstellen sowie Außenlager zusammengefasst worden. Die neue zentrale Stelle ist seit Mai der Knotenpunkt für den europäischen Warenumschlag. Im Endausbau sollen dort einmal 300 Mitarbeiter tätig sein.

Die Firmenzentrale des Unternehmens sitzt in Künzelsau. Von Januar bis Ende Juni hat die Gruppe weltweit rund 6,9 Milliarden Euro umgesetzt. Das waren 3,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Der Gewinn aus dem operativen Geschäft rutschte um rund 18 Prozent auf 280 Millionen Euro ab.

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